Processing & Storage
Robuste Computer, Server und mobile Geräte für taktische Systeme, verlegte Infrastruktur und anspruchsvolle Einsätze im Feld.
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Robuste Bedienerdisplays und Panel-PCs für taktische Visualisierung, Plattformintegration und anspruchsvolle Verteidigungsumgebungen.
Robuste Netzwerkhardware für sichere Datenübertragung, taktische Kommunikation und widerstandsfähige Netzwerkinfrastruktur im Feld.
Stromversorgungslösungen für einen stabilen Systembetrieb, die Stromverteilung und verlegte Verteidigungsplattformen.
TRENDBERICHT
In den vergangenen sechs Monaten hat MilDef an zahlreichen Kundengesprächen, Branchendiskussionen, Verteidigungsveranstaltungen, Messen und Foren teilgenommen. Zusammengenommen haben diese Gespräche und Beobachtungen wertvolle Einblicke darin gegeben, wie sich die Prioritäten in der Verteidigungsindustrie entwickeln.
Aktuelle Foren wie die Eurosatory in Paris und die Almedalsveckan in Schweden haben viele dieser Beobachtungen aus unterschiedlichen Perspektiven bestätigt. Während die Eurosatory zeigte, was die Industrie heute entwickelt, lag der Fokus in Almedalen auf Strategien, Beschaffung und politischen Rahmenbedingungen, die die Verteidigungsfähigkeit von morgen prägen.
Im gesamten Verteidigungsumfeld zeichneten sich immer wieder dieselben Themen ab. Besonders deutlich wird dabei, dass sich die Diskussion zunehmend von einzelnen Technologien hin zu den Fähigkeiten verlagert, die sie ermöglichen.
In diesem Trendbericht stellen wir sieben Trends vor, von denen wir überzeugt sind, dass sie die Entscheidungsfindung im Verteidigungsbereich in naher Zukunft direkt beeinflussen werden. Lies den vollständigen Bericht unten oder lade das PDF hier herunter.
Eine der deutlichsten Erkenntnisse aus den jüngsten Branchendiskussionen ist, dass sich die Debatte nicht länger auf die Technologie selbst konzentriert, sondern auf die operative Fähigkeit, die sie ermöglicht.
KI, autonome Systeme und fortschrittliche digitale Lösungen erhalten weiterhin große Aufmerksamkeit, doch Technologie wird zunehmend als Enabler und nicht als eigentliches Ziel betrachtet. Die entscheidende Frage lautet nicht mehr: „Welche Technologie kaufen wir?“, sondern: „Welche operative Wirkung soll sie erzielen?“

Für Verteidigungsorganisationen bedeutet dies, dass zukünftige Investitionen zunehmend danach bewertet werden, wie wirksam sie Einsatzbereitschaft, Resilienz und operative Effektivität verbessern – und nicht allein anhand technischer Spezifikationen.
Wie Tommy Gustafsson-Rask, CEO von BAE Systems Hägglunds, beim Verteidigungstechnologie-Seminar von MilDef während der Almedalsveckan zusammenfasste:
Nicht die Technologie selbst wird eine militärische Herausforderung lösen. Entscheidend ist die Fähigkeit.
Innovation bleibt unverzichtbar, doch die bloße Demonstration neuer Technologien reicht nicht mehr aus.
Ein wiederkehrendes Thema bei den jüngsten Veranstaltungen und Branchendiskussionen war die Herausforderung, erfolgreiche Demonstrationen und Pilotprojekte in einsatzfähige Lösungen zu überführen. Während Innovationen mit hoher Geschwindigkeit vorangetrieben werden, gelingt es vielen Initiativen nur schwer, den Übergang in Produktion, Integration und langfristige operative Nutzung zu schaffen.
Wie Fredrik Persson, CTO der MilDef Group, während der Almedalsveckan hervorhob, können Verteidigungsorganisationen nicht genau vorhersagen, wie die operativen Anforderungen in zwei oder drei Jahren aussehen werden.
Die Herausforderung besteht daher nicht nur darin, die neueste Technologie einzusetzen, sondern Lösungen zu entwickeln, die eine verlässliche Grundlage schaffen und gleichzeitig die Integration neuer Fähigkeiten im Laufe der Zeit ermöglichen – ohne dabei die Zuverlässigkeit zu beeinträchtigen.

Eine der deutlichsten Veränderungen in der Verteidigungsindustrie ist die zunehmende Dringlichkeit.
Angesichts sich kontinuierlich verändernder Sicherheitsbedingungen erkennen Organisationen zunehmend, dass eine heute ausreichend gute Lösung einen größeren operativen Vorteil bieten kann als eine perfekte Lösung von morgen.
Das bedeutet nicht, Kompromisse bei Zuverlässigkeit oder operativer Effektivität einzugehen.
Vielmehr geht es darum anzuerkennen, dass es oft wertvoller ist, leistungsfähige Lösungen schneller bereitzustellen und sie im Laufe der Zeit weiterzuentwickeln, als auf die perfekte Lösung zu warten.
Mit zunehmender Digitalisierung wird Integration selbst zu einem strategischen Vorteil. Organisationen, die Hardware, Software, Sensoren und Kommunikationssysteme zu einer kohärenten operativen Umgebung verbinden können, sind besser aufgestellt, um langfristige operative Wirkung zu erzielen.
Moderne Verteidigungsoperationen sind darauf angewiesen, dass mehrere Systeme zusammenarbeiten, anstatt dass einzelne Plattformen isoliert voneinander operieren. Bei Veranstaltungen waren Interoperabilität, Standardisierung, offene Architekturen und „System of Systems“ wiederkehrende Themen.
Kunden suchen zunehmend nach Technologien, die sich nahtlos in bestehende Plattformen integrieren lassen und gleichzeitig flexibel genug sind, um zukünftige Fähigkeiten zu unterstützen.

Die Bereitstellung von Verteidigungsfähigkeit ist inzwischen zu komplex, als dass eine einzelne Organisation sie allein bewältigen könnte.
Sowohl die Almedalsveckan als auch die Eurosatory haben die wachsende Bedeutung von Partnerschaften innerhalb von Ökosystemen, der Zusammenarbeit innerhalb der Industrie und einer engeren Kooperation zwischen Behörden, Industrie und Technologieanbietern deutlich gemacht.
Anstatt als einzelne Anbieter miteinander zu konkurrieren, bauen Organisationen zunehmend komplementäre Partnerschaften auf, die spezialisiertes Fachwissen bündeln, Innovation beschleunigen und die Lieferfähigkeit stärken.
Da Verteidigungsprogramme weiter an Umfang und Komplexität zunehmen, wird erfolgreiche Zusammenarbeit ebenso wichtig wie technologische Innovation selbst.
Eines der stärksten Themen, das sich bei den jüngsten Veranstaltungen und Foren herauskristallisiert hat, war die Notwendigkeit, schneller zu skalieren.
Mehrere Diskussionen während der Almedalsveckan konzentrierten sich auf die Notwendigkeit, schneller von der Entwicklung zur operativen Fähigkeit zu gelangen und gleichzeitig die Produktionskapazität zu erhöhen.
Gleichzeitig zeigte die Eurosatory, dass Resilienz in der Produktion und industrielle Skalierbarkeit zunehmend zu entscheidenden Wettbewerbsfaktoren werden.
Die Herausforderung besteht nicht mehr nur darin, fortschrittliche Technologien zu entwickeln. Es geht darum, die Kapazitäten, Lieferketten und Partnerschaften aufzubauen, die erforderlich sind, um diese Fähigkeiten zuverlässig und in großem Maßstab bereitzustellen.


Künstliche Intelligenz war eines der dominierenden Themen auf der Eurosatory. Die Diskussion hat sich jedoch über KI als reines Konzept hinaus weiterentwickelt und konzentriert sich zunehmend darauf, wie sie in realen operativen Umgebungen eingesetzt werden kann.
Kundengespräche zeigten eine wachsende Nachfrage nach KI-fähigen Computing-Plattformen, robustem Edge Computing, autonomen Systemen und Fähigkeiten zur Drohnensteuerung. Anstatt KI als eigenständige Technologie zu betrachten, beschäftigen sich Organisationen zunehmend damit, wie sie in sichere, interoperable und einsatzbereite Lösungen integriert werden kann.
Betrachtet man die Gespräche, die wir in den vergangenen sechs Monaten mit Kunden, Partnern und Branchenvertretern geführt haben, sowie die Veranstaltungen und Messen, an denen wir teilgenommen haben, wird eines deutlich:
Die Verteidigungsindustrie bewegt sich zunehmend weg von Diskussionen über einzelne Technologien. Stattdessen rückt die Frage in den Mittelpunkt, wie diese Technologien integriert, eingesetzt, skaliert und langfristig unterstützt werden können, um echte operative Wirkung zu erzielen.
Erfolg wird nicht dadurch definiert, wer über die neueste Technologie verfügt, sondern wer Innovation in verlässliche, interoperable und einsatzbereite Fähigkeiten überführen kann.
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